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Somit ist die Welt an der Stamford Bridge jetzt endlich wieder in Ordnung. Erst recht war dies nach dem 20. November der Fall. Nach einem 1:0-Auswärtserfolg beim FC Middlesbrough übernahmen die „Blues“ die Tabellenführung – erstmals seit über 550 Tagen.  

Nichtdestotrotz hat sich die Mannschaft bei den Saisonhighlights auch in den vergangenen Wochen stets von seiner verlässlichen Seite präsentiert: Seit dem Jahreswechsel wurde das Punktekonto ausschließlich gegen die Top-6-Teams Man United, Chelsea und eben Tottenham aufgestockt.

Dabei ist es durchaus nachvollziehbar, dass dem Franzosen der Null-Punkte-Start in der Champions League ganz persönlich angekreidet wird: Hatte dieser zunächst mit einer besseren B-Auswahl die Niederlage in Zagreb provoziert, ließ er zuletzt unverständlicherweise Stammkeeper Peter Cech auf der Bank.

Darüber hinaus macht Olympique im heimischen Stade des Lumières einen besonders guten Eindruck. Seit nunmehr neun Meisterschaftsspielen in Folge ist die Génésio-Truppe in der Heimat ungeschlagen. Eine Serie, an der auch die AS Monaco zu knabbern haben wird.

Damals, in der Saison 2001/2002, eilten die „Gunners“ an den letzten 13 Spieltagen von Sieg zu Sieg. Den „Blues“ fehlt nach ihren 12 Siegen in Serie somit nur noch einer, um mit Arsenal gleichzuziehen.

City-Coach Pep Guardiola musste sich in letzter Zeit viel Kritik anhören. Dass ManCity in der Königsklasse gegen AS Monaco einen 5:3-Vorsprung aus der Hand gegeben hat, ist vielen sehr sauer aufgestoßen.  

Ein echter Trumpf im Ärmel der Engländer ist zudem ihre taktische Variabilität. Von Ex-Coach Southgate initiiert und seinem Nachfolger Boothroyd erfolgreich adaptiert, sind die Briten in der Lage, sowohl im 4-2-3-1-System als auch im 4-4-2 mit Raute zu agieren.

In weiterer Folge flachte das Niveau der hartumkämpften Partie dann etwas ab. Chile musste seiner stürmischen Anfangsphase körperlich Tribut zollen und die DFB-Auswahl war eher bemüht, das ordentliche Resultat zu verteidigen, anstatt alles auf die Karte „Sieg“ zu setzen.

Angebracht ist die Euphorie um Özil derzeit jedoch allemal. Als Strippenzieher im offensiven Mittelfeld hat der Gelsenkirchener schließlich einen wesentlichen Anteil daran, dass die Londoner in der Premier League seit nunmehr zehn Spielen ungeschlagen sind.

Wurde beiden Halbzeiten noch schwungvoll begonnen, zogen sich die Gäste jeweils schnell auf die bloße Besitzstandsverwahrung zurück. Am Ende wies die Statistik für ManU lediglich einen Ballbesitz von 35 % aus — was dem schwächsten Wert seit dem Beginn der Datenerhebung entspricht.

 Die Gäste haben erst einmal gewonnen, in der Fremde wurde ein mickriges Pünktchen eingefahren. Abstiegskampf herrscht seit Saisonbeginn, ein Zähler gegen Real käme hier einer absoluten Sensation gleich.  

Seit der Amtsübernahme des 58-Jährigen ist der FCB im heimischen St. Jakob-Park ungeschlagen. Mit dem BSC ist nun jedoch das stärkste Auswärtsteam der Liga zu Gast.

Ist es etwa vorrangig dem Dusel geschuldet, dass Manchester in der Königsklasse zunächst in Gladbach und dann auch gegen den FC Sevilla gewann, konnte das Team in der Liga noch gar keinen großen Namen niederringen — das 3:0 gegen den FC Chelsea klammern wir an dieser Stelle aus naheliegenden Gründen aus.

Das mit schierer Willenskraft erzwungene Unentschieden sorgte obendrein dafür, dass die Blues seit dem Abgang des ganz speziellen Portugiesen noch immer ungeschlagen sind: Die Ausbeute von 3 Siegen und 4 Remis aus den seither bestrittenen 7 Pflichtspielen mutet nur noch bedingt krisenverdächtig an.

Allerdings hatte „The Special One“ zuletzt mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Das vorzeitige Saisonende von Zlatan Ibrahimovic ist überaus schmerzlich. Der Schwede erzielte in der Liga 17 Tore und ist mit Abstand der treffsicherste United-Spieler. Doch das ist nicht der einzige Ausfall.

 Während der in dieser Saison überraschend stark aufspielende Gastgeber bei seinen Spielzügen Hand und Fuß erkennen ließ, standen bei Milan wieder einmal nur elf — zudem teils nur mäßig begabte — Individualisten auf dem Platz, die ihren Auftritt aus dem Stehgreif zu improvisieren versuchten.  

Dabei deuteten die statistischen Spielanteile eigentlich so gar nicht auf die rauschhaften Züge des Auftritts der Gastgeber hin; der für den Klassenerhalt so wichtige 4:2-Erfolg wurde mit einem bescheidenen Ballbesitz von lediglich 23 Prozent herausgekickt.

Mit einem 4:2-Erfolg gegen Stoke City baute Chelsea seine aufsehenerregende Siegesserie in der Premier League vor dem Jahreswechsel abermals aus: Zum Abschluss der Hinrunde konnte sich die Mannschaft von Antonio Conte bereits den 1Dreier in unmittelbarer Folge sichern.

Dies sei auch der Grund dafür, warum in der Transferphase so großer Wert darauf gelegt wurde, in der kommenden Saison jede Position doppelt besetzt zu wissen. „Das motiviert dann jeden, dem Trainer zu zeigen, dass er spielen will“, so Rummenigge.

Somit sollte anzunehmen sein, dass sich nun auch der FC Liverpool eine ganze Menge von seinem Trip in die Hauptstadt versprechen kann — zumal Jürgen Klopp bislang noch in jedem Vergleich gegen die Spurs zum Zug gekommen ist.

 „Diese Spiele in dieser Periode entsprechen nicht wirklich der Wirklichkeit. Heute hatte Chelsea Probleme, sie haben einiges ausprobiert“, sagte Ancelotti.  

Samstag, 1Januar 2017 um 18:30 Uhr – Premier League – Vorschau, Prognose und Wett Tipp

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Mittwoch, Januar 2018 um 20:45 Uhr — Premier League — Vorschau, Prognose und Wett Tipp

Auch, wenn es bei den unmittelbar folgenden Auftritten weit weniger glanzvolle Resultate setzte, hat der resultierende 4:2-Erfolg möglicherweise den entscheidenden Wendepunkt markiert — der Festakt gegen die Citizens gab den Foxes den Glauben an die eigenen Stärken zurück.

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